
Beim Durchstöbern der Ladenregale fiel das Cover gleich ins Auge, aber wer kauft schon gern die Katze im Sack. Also erstmal nach Hause und checken, was bereits über diesen Film geschrieben wurde. Schade, sehr durchwachsen – ein Film, der die Gemüter spaltet. Daher ließen wir ein paar Wochen ins Land gehen. Doch gestern wurde der Herr schwach, griff zu und dann wurde diese Shakespeare-Verfilmung auch sofort verköstigt. Und ich muss sagen, dass sie doch hervorragend gemundet hat. Allein die Musik schreckte manches mal ab, aber insgesamt war ich äußerst angetan.

Die Gute misst rund 25m – aufgenommen hab ich sie letztes Jahr Ende Mai. In den Wochen zuvor wurden etliche Eichen in dem Gebiet gefällt – einerseits angesichts ihres Teils hohen Alters wirklich traurig, andererseits fanden sich so in dem Sommer viele, viele xylobionte Käfer ein, ein richtiges Paradies.

Das ging ja fix, ein Tag vergangen und schon kommt Teil 2. Seiner Subline wird der Film aber nicht gerecht, ich habe immer noch Fragen – vielleicht habe ich die Antworten aber auch nur in dem ganzen Wirrwarr übersehen. Egal, Gantz 2 fügt sich in allen Belangen nahtlos an den ersten Teil an und ist vor allem ein effektsprühender Actionstreifen, der sich durchaus sehen lassen kann.

Der Film “Gantz” basiert auf einer Manga-Reihe, die seit Ende 2000 erscheint und bisher 33 Bände umfasst. Es existiert auch schon eine Anime-Serie. Ich kenne weder die Mangas, noch die Serie, muss den Film also losgelöst von Allem beurteilen.
They just moved in today, assuming it would be ok. I didn’t dare to deny.


Die Quartalsbestellung bei der Büchergilde war mal wieder fällig, heute habe ich dann endlich meine Bestellung abgeholt. “Luzifer” von Connie Palmen. Von der Aufmachung her ist es auf jeden Fall schon mal top, es wurde sich bei der Gestaltung wieder sehr viel Mühe gegeben. Jetzt kommt es auf den Inhalt an. Ach, sag’ bloß.
Update: So, heute ist der 06.03. und das Buch ist durchgelesen. Schlimm war es also nicht, aber auch nichts, was ich nun wärmstens empfehlen müsste. Viel intellektuelles Blabla in einer ziemlich schnell ziemlich nervigen holländischen Künstlergemeinde. Alles ist ja ach so bedeutsam, jeder treibt’s mit jedem und Schwulsein ist fast ein Muß. Es geht auch um einen mehr oder weniger mysteriösen Todesfall (basierend auf einem realen Ereignis), aber von einem Thriller ist das Buch weit entfernt. Es ist ein 100%iger Künstlerroman und als solcher zumindest für mich insgesamt doch eher uninteressant und wenig beeindruckend. Wer aber einmal einen kleinen Einblick in den Musik-, Kunst- und Literaturbetrieb Hollands erhaschen möchte, kann ruhig zugreifen.
Darüber bin ich eben in Zusammenhang mit den geplanten Windkraft-Anlagen im Rheingau-Gebirge gestolpert. » Am Dienstag, den 28.02.2012, findet um 19:30 Uhr in der alten Schule in Stephanshausen ein Vortrag über den Rheingauer Wald statt. Das ist ja schon übermorgen – mal sehen, vllt schau ich mir das an.